Die Beteiligungsrechte des Betriebsrates im Arbeits- und Gesundheitsschutz
Körperliche Überlastung und Stress führen u.a. zu Erkrankungen des Herzkreislauf- oder Skelettsystems aber auch zu Burn-Out, psychischen Erkrankungen und Suchtproblematiken.
Zeitdruck, steigende Arbeitsanforderungen, Arbeitsplatzorganisation/-gestaltung und das Betriebsklima sind nicht selten deren Ursache. Betriebsräte müssen u.a. wegen des demographischen Wandels und eines späteren Renteneintrittsalters umdenken: Weg vom reaktiven Fehlzeitenmanagement hin zum umfassenden, präventiven betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM).
Die Seminarinhalte im Einzelnen:
- Rechtliche Rahmenbedingungen
- Gesundheit und Arbeit: Was ist Gesundheit?, Was sind Beanspruchungen?
- Belastungen (körperlich/psychisch) und Ressourcen
- Statistiken und Fakten, konkrete Fälle: Die Betriebsleitung überzeugen -Krankheitsbilder und betriebliche Folgen
- Mobbing: Erscheinungsformen, Auswirkungen und rechtliche Folgen
- Präventive und reaktive Handlungsoptionen: Aufklärung, Vorbeugung
- Bausteine und Instrumente eines BGM - Arbeitsschutz und Arbeitsplatzanalyse, Gesundheitsförderung, Personalentwicklung/-einsatz, betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM)
- Instrumente und Methoden der Mitarbeitereinbindung
- Mitbestimmung des Betriebsrates: Rechte des Arbeitnehmers und Pflichten des Arbeitgebers
- Musterbetriebsvereinbarung: Suchtprävention und psychische Erkrankungen, Mobbingprävention, betrieblicher Gesundheitsschutz, BEM
Die Anerkennung als Schulungsveranstaltung für Betriebsräte gem. § 37 Abs. 7 BetrVG liegt vor.
Für Mitglieder der Verbände AKB, AWB, VME und WVEB ist die Teilnahme an dieser Seminarveranstaltung kostenlos.
Veranstaltungs-Code | FB24-336976-51437564 |